WORK

„Meine Arbeit besteht aus dem Mischen von Pigmenten, übermalen, abwischen, abwarten, die Essenz extrahieren, reduzieren, alles wieder herunterreißen, neu anfangen, weiter vereinfachen, und dann wieder alles von vorne, …“


„My work is a mixing, overpainting, waiting, finding the point, reducing, cutting everything off, starting new, making it simpler, reducing more and more, …“










Eine Irritation: Ilja Mloschs Bilder lassen sich nicht leicht ergründen. Man kann sie zeitlich nur schwer einordnen und auch ihren Ursprung nicht genau erfassen. Wären die Bildinhalte nicht so aktuell, könnte man glauben, ein uraltes Gemälde vor sich zu haben. Bildschichten überzogen von einem speckigen Glanz breiten sich vor dem Betrachter aus.











Aus den fotografischen Grundmotiven, die nur Nebensächlichkeiten sind, sind sorgfältig ausgewählt Fragmente bis auf ihre Wesentlichkeit reduziert. Es kommt auf die feinen und faszinierenden Elemente an, die durch die Verdichtung und Reduktion überdeutlich hervortreten: ineinander verzahnte Schädelplatten, feine florale Strukturen, Häuserfluchten… Ilja Mlosch gibt den Details einen Raum und arbeitet sie in seinen Bildern Schicht für Schicht heraus.










Grund, Motiv, Farbe, Oberfläche und Glanz: Im Zusammenspiel werden die Motive aus der Zeit gehoben, in eine schon vergangene Zukunft versetzt. Anmutige Pflanzenteile, Gräser, zarte Blüten wehen auch auf den Bildern noch im Wind, obgleich sie in der Bewegung festgehalten wurden. Die Bilder fesseln die Aufmerksamkeit des Betrachters, der sie immer wieder ansehen möchte, um ihr Geheimnis zu entschlüsseln.



Gräser




Eule auf Ast